Besondere Pflege für die Augen im Frühling
Endlich ist er da: Der Frühling lockt uns mit milden Temperaturen und den ersten intensiven Sonnenstrahlen nach draußen. Doch während wir die Seele baumeln lassen, bedeutet der Jahreszeitenwechsel für unsere Augen oft Schwerstarbeit.
In seinem aktuellen Beitrag für den Gesundheitskompass Mittelhessen beleuchtet der Experte Prof. Dr. med. Thomas Bertelmann, FEBO, warum unsere Augen im Frühjahr vor ganz eigenen Herausforderungen stehen und wie wir sie am besten schützen können.
Saisonstart für Pollen: Was man als Allergiker beachten sollte
Kaum blühen die Bäume und Gräser, kämpfen viele von uns mit dem klassischen „Frühlings-Auge“: Es juckt, brennt und rötet sich. Was sich wie ein harmloser Heuschnupfen anfühlt, ist medizinisch gesehen eine immunologische Höchstleistung. Durch den Kontakt mit Pollen schütten unsere Augen Botenstoffe wie Histamin aus, die für die typischen Schwellungen und den quälenden Juckreiz sorgen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Wer dem Drang nachgibt und sich die Augen reibt, riskiert nicht nur eine Verschlimmerung der Reizung, sondern befördert oft auch Viren und Bakterien direkt auf die empfindliche Oberfläche.
Unterschätzte Gefahren: Sonne und Wind
Ein Punkt, den Prof. Dr. med. Bertelmann besonders betont, ist die oft unterschätzte UV-Strahlung im Frühjahr. Wir denken meist erst im Sommerurlaub an den Sonnenschutz, doch die UV-Belastung nimmt bereits jetzt massiv zu. Ohne eine zertifizierte Sonnenbrille mit UV-400-Filter riskieren wir langfristige Schäden an der Hornhaut und Linse.
Gleichzeitig trocknet der oft noch kühle Frühlingswind in Kombination mit der steigenden Verdunstung unseren Tränenfilm aus. Wer dann noch viel Zeit vor dem Smartphone oder Laptop verbringt, blinzelt seltener und verstärkt das Problem. Das Ergebnis ist das klassische „trockene Auge“, das sich oft wie Sand unter den Lidern anfühlt.
Wellness von innen: Die richtige Ernährung
Interessanterweise können wir unsere Augengesundheit auch direkt über den Teller steuern. Der Frühling bietet uns genau die Lebensmittel, die unsere Sehkraft jetzt braucht. Frische Kräuter, Spinat und Feldsalat sind reich an Lutein und Zeaxanthin, diese Stoffe wirken wie ein innerer Sonnenschutz für die Netzhaut. In Kombination mit Omega-3-Fettsäuren und ausreichend Flüssigkeit helfen wir unserem Körper dabei, den Tränenfilm stabil und die Augenoberfläche widerstandsfähig zu halten.
Neugierig auf die Details? Gesundheitskompass lesen!
Dies ist nur ein kleiner Einblick in die komplexen Zusammenhänge unserer Augengesundheit im Frühjahr. Im vollständigen Artikel von Prof. Dr. med. Bertelmann, FEBO im Gesundheitskompass Mittelhessen erfahren Sie zudem:
- Welche speziellen Strategien für Kontaktlinsenträger jetzt wichtig sind.
- Wie die Pathophysiologie der allergischen Bindehautentzündung genau funktioniert.
- Welche konkreten Tipps zur Lidrandhygiene Entzündungen verhindern können.
Gönnen Sie Ihren Augen den vollen Durchblick und lesen Sie den auch die anderen Fachartikel für noch mehr wertvolle Präventionstipps!